
Die beste „musikalische Früherziehung“ ist, den Kindern in ihrem natürlichen Lebensumfeld die Möglichkeit zu bieten, Erfahrungen mit Klängen und Tönen zu machen und sie das zwanglose und gemeinsame Singen und Musizieren mit Freude erleben zu lassen.
Wenn mehrere kleine Instrumente wie Trommel, Tamburin, Flöte, Xylophon, Rassel und ähnliches an einem Ort aufbewahrt werden, den Kindern zugänglich und freundlich präsentiert werden wie in unserem Musica Viva, so fühlen sich unsere Kinder jeden Alters immer wieder zum Experimentieren animiert. Selbstverständlich klingt es in diesem Lebensabschnitt für unsere Ohren meistens laut und heftig, dennoch gehen wir dem montessorianischen Prinzip nach, unsere Aufgabe als begleitend und nicht als vorgebend oder weisend zu sehen. Der Erzieher ist Beobachter und Begleiter. Jeder Versuch, in ein Kinderkonzert oder ein eben entstandenes Kinderorchester einzugreifen, würde die spontane Spielfreude der Kinder beeinträchtigen. Sie würden es uns ganz deutlich zeigen.

Stolz sind wir auf unsere selbst getexteten Lieder, wie z. B. unsere Weltkinderhaus-Hymne.
Musik bringt gute Laune und befreit, verbindet und überbrückt vorhandene Sprachbarrieren.